• Helfkamp 8a/b, 58454 Witten

Facebook

Instagram

Ein Jeck kommt selten allein!

Karneval 2024 im Seniorenhaus Witten-Stockum: Ein Jeck kommt selten allein!

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

Helau und Alaaf! 🎉🎭 Karneval 2024 hat auch bei uns im Seniorenhaus Witten-Stockum Einzug gehalten und wir möchten euch von unserem ausgelassenen Fest berichten!

“Ein Jeck kommt selten allein! 🥳🎭🤪” – Dieses Motto haben wir uns zu Herzen genommen und gemeinsam eine karnevalistische Zeit voller Freude und Spaß erlebt. Denn natürlich wird auch bei uns Karneval gefeiert!

Die Vorbereitungen begannen schon Wochen im Voraus, als wir gemeinsam überlegten, welche Kostüme wir tragen wollten und welche musikalischen Leckerbissen wir für unser Fest vorbereiten konnten. Jeder war mit Eifer dabei, um diesen besonderen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Am Tag des Karnevals erstrahlte das Seniorenhaus in den bunten Farben des Festes. Von klassischen Clownskostümen über elegante Prinzessinnenroben bis hin zu witzigen Tierverkleidungen – bei uns gab es alles zu sehen! Die Halle war geschmückt mit Girlanden, Luftballons und Konfetti, während die Musik erklang und die Stimmung immer ausgelassener wurde.

Gemeinsam tanzten wir zu den Klängen der Karnevalsmusik, lachten über lustige Witze und Anekdoten und genossen die köstlichen Leckereien, die für uns vorbereitet wurden. Es war eine Zeit der Gemeinschaft und des Zusammenhalts, in der wir vergessen konnten, dass draußen vielleicht gerade trübes Wetter herrschte – denn bei uns strahlte die Sonne des Karnevals!

Wir möchten allen danken, die zu diesem wundervollen Fest beigetragen haben – sei es durch ihre großartigen Kostüme, ihre mitreißenden Tanzeinlagen oder einfach durch ihre gute Laune und ihre herzliche Art. Ihr habt diesen Karneval zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht, das noch lange in unseren Erinnerungen nachhallen wird.

In diesem Sinne freuen wir uns schon jetzt auf den nächsten Karneval, den wir gemeinsam im Seniorenhaus Witten-Stockum feiern dürfen. Möge die Freude und der Spaß des Karnevals uns auch in Zukunft begleiten und unsere Herzen zum Lachen bringen!

Mit karnevalistischen Grüßen,
Das Team des Seniorenhauses Witten-Stockum

Read More

Das Märchen vom fröhlichen Monat Februar

Das Märchen vom fröhlichen Monat Februar

„Ich will Spaß haben! Hört ihr? Spaß und Lachen und bunte Farben.“
Laut hallten die Wünsche des Februars übers Land.
„Spaß? Unser Dasein ist kein Spaß“, riefen die anderen Monate, und der Juni ergänzte:
„Wir alle haben einen wichtigen Job zu tun. Da bleibt keine Zeit zum Spaßen.“
„Richtig!“ Der Oktober nickte. „Und du, Februar, musst ‚wintern‘. Das ist ein äußerst ernsthaftes Geschäft.“
„Langweilig ist es“, maulte der Februar, der keine Lust mehr auf Winter hatte. „Dieses Winterweiß ist blass und grau und kalt. Es passt nicht zu mir und meiner warmen Seele. Ich bin ein fröhlicher Monat.“

„Du bist aber ein Wintermonat“, erklärte der Dezember. „Der dritte, wie du weißt.“
„Genau“, stimmte der Januar zu. „Also benimm dich auch, wie es sich für einen von uns ziemt und tu deinen Job.“
„Nein?“, wehrte sich der Februar. „Ich bin fröhlich. Und lustig. Und bunt. Und immer guter Laune.“ Aufgekratzt und munter umtanzte er seine Monatskollegen, die eigentlich in Ruhe Winterschlaf halten wollten.
„Los, wacht auf und kommt mit!“, rief er. „Es ist Partyzeit.“
„Nein“, erklärte der Juli sanft. „Es ist Winter und Ruhezeit.“
„Ja, lass uns ausschlafen! Bald erwacht die Natur und dann wird’s stressig“, warf der März ein. „Mit mir beginnt die Zeit des Neubeginns und ich habe Tag und Nacht zu tun. Also bitte, lass mich ruhn!“

„Hihi!“, kicherte der Mai. „Und in unserer Amtszeit werden sich die Menschen bald wieder vergnügt im Freien freuen, ohne …“
„Ohne dicke Jacken, Mützen und Schals“, fügte der April hinzu. „Ich kann es kaum erwarten. Dennoch dürfen wir jetzt nicht …“
Mit einem lauten „Pah!“ unterbrach der Februar seine Kollegen erneut. „Dürfen? Ich darf alles!“, lachte er zufrieden auf. „Ich bin ein Narr und meine Narrenkappe trage ich mit Stolz. Schaut aufs Land hinunter! Bunt! Überall seht ihr bunt. Sie sind jetzt schon draußen unterwegs, die Menschen. Und fröhlich sind sie. Seht ihr, wie sie durch die Straßen tanzen, in bunte Gewänder gehüllt? Ich muss deshalb nun auch los! Die Menschen erwarten mich, den farbenfrohen Narrenmonat.“
„Ein fauler Kerl bist du“, empörte sich der Januar, dessen Zeit sehr stressig gewesen war, weil er für einen richtig wintrigen Winter gesorgt hatte.
„Streber! Pah!“ Der Februar lachte hell auf. Er warf sich seinen bunten Umhang über die Schultern, setzte sich eine Narrenkappe auf und pustete Luftschlangen auf die Häupter seiner Kollegen. Dann griff er in seine Tasche und warf dem Land ein paar Hände voller Konfetti entgegen. Sogleich mischten sich kleine bunte runde Farbtupfer mit den tanzenden Schneeflocken und betupften das Land rot, blau, grün, gelb, lila und pinkfarben.

„Ich komme!“, rief der Februar. „Das Leben ist Party! Hört ihr? Ich kommeeeee!“
Und ehe einer der Monate noch etwas sagen konnte, hatte er sich in einer Stadt auch schon singend und schunkelnd unters Narrenvolk gemischt.
Da lächelten die Monate und der August sagte mit einem Grinsen:
„Lasst ihm seinen Spaß! Wie jedes Jahr vergisst unser fröhlicher Freund die andere Seite seiner Zeit, die Zeit des Fastens und des Reinigens. Danach … nach den Festen und Feiern. “
Der Januar nickte. „Jedes Ding hat zwei Seiten.“ Er lachte und pustete ein paar besonders eisige Winde und Schneewolken über das feiernde Februarland. Es war schließlich Winter …
© Elke Bräunling


Was ist los im Februar:

Der Februar umfasst in Gemeinjahren 28 Tage und in Schaltjahren 29 Tage. Im römischen Kalender war der Februarius ursprünglich der letzte Monat. Aus diesem Grund erhielt genau dieser Monat damals überzählige Schalttage angehängt, ein Brauch, der sich durch die julianische und gregorianische Kalenderreform hindurch erhalten hat.

Im Rheinland und in den Niederlanden verwendete man früher für den Februar die Bezeichnung Sporkel, Spörkel bzw. Spürkel. Dieser Ausdruck leitet sich vom lateinischen Begriff Spurcalia her, mit dem im Mittelalter von der Kirche die vom Volk gefeierten „sittenlose Feste“ in der Karnevalszeit bezeichnet wurden. Auch die Bezeichnung Narrenmond für den Februar rührt daher, dass in dieser Zeit die alten Vorfrühlings- und Fruchtbarkeitsrituale abgehalten wurden, um die Dämonen des Winters zu vertreiben. Unter dem Einfluss der Christianisierung wurden diese ausgelassenen Feierlichkeiten als Fastnacht (Fassenacht, Fasnet) oder Fasching auf die Tage vor dem Aschermittwoch beschränkt, so dass diese Narrenzeit (meistens) im Februar endet.

Ein weiterer gebräuchlicher Name war Schmelzmond und bei Gärtnern war früher auch die Bezeichnung Taumonat (Taumond) üblich.

Für den Februar gibt es zahlreiche Bauernregeln, die vom Februarwetter auf das restliche Jahr und die entsprechende Ernte schließen

Bauernweisheit:Ist der Februar trocken und kalt, kommt im März die Hitze bald.

Read More

Rückblick auf die Festtage im Seniorenhaus Witte-Stockum

Stockum, 11. Januar 2024

Im Seniorenhaus Witten-Stockum liegt eine besinnliche Weihnachtszeit hinter uns, die von gemeinsamen Momenten, Freude und festlicher Stimmung geprägt war. Die Bewohner und Mitarbeiter erlebten gemeinsam besinnliche Augenblicke während der festlichen Tage.

Ein Höhepunkt war zweifellos der Besuch des Nikolaus, der mit seinem prächtigen roten Mantel und einem Sack voller Überraschungen die Herzen der Bewohner höherschlagen ließ. Der Nikolaus verteilte nicht nur Geschenke, sondern auch warme Worte und gute Wünsche für die kommenden Tage.
Ein weiteres Highlight bildete der Wintermarkt Anfang Dezember, der das Seniorenhaus in eine festliche Oase verwandelte. Die Bewohner genossen das bunte Treiben, die festlich geschmückten Stände und die köstlichen Leckereien. Die Atmosphäre war geprägt von Herzlichkeit und Gemeinschaftssinn. Unsere Mitarbeiter trugen maßgeblich dazu bei, dass dieser Wintermarkt zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Gemeinsam verbrachten wir die Feiertage, tauschten Geschichten aus und genossen festliche Mahlzeiten. Die festliche Dekoration schuf eine wundervolle Weihnachtsstimmung im Seniorenhaus Witten-Stockum.

Wir sind sehr froh darüber, dass wir, nach den vergangenen, herausfordernden Zeiten, eine weihnachtliche Atmosphäre der Geborgenheit und Freude genießen konnten. Wir blicken mit Dankbarkeit auf diese schönen Momente zurück und sind gespannt darauf, welche weiteren Erlebnisse das kommende Jahr für uns alle bereithalten wird.

Read More

Das Märchen vom strahlenden Monat Januar

Wintermärchen – Ein neues Jahr beginnt und ein neuer Monat, der Januar, stellt sich vor. Pssst!

Er ist sehr selbstbewusst und er weiß, was er will. Er hat auch große Pläne, neue Ideen, mächtige Vorsätze und viel Kraft, um das Land zu verändern. Eine andere Farbe will er ihm verleihen, und die ist nicht nur schneeweiß …

„Eigentlich“, sagte der Januar, „bin ich ein sanfter Monat. Ein weißer. Ein kluger. Und das sanfte weise Weiße bringe ich mit. Ich decke mein Land mit einer schützenden Schneeschicht zu, die Seen und Teiche verschließe ich mit einer eisigen Pforte. An manchen Tagen werfe ich meine Schneeflocken und Eiskristalle auch auf Straßen und Wege. Dann legt sich Stille über meine weiße Welt. Eine gemächliche Stille, die nur ein langsames Fortkommen gewährt. Die Natur holt Atem, ruht sich aus, und auch die Menschen halten inne. Jaaaaa!“ Er dehnte dieses ‚Ja’ in die Länge und sah seine Monatskollegen bedeutungsschwer an.
Die schwiegen ergriffen – oder hatte ihnen die Eitelkeit des jungen Kollegen die Sprache verschlagen? Egal. Dem Januar war es gleichgültig. Er, der junge Monat mit dem hellen Gewand, durfte das Jahr beginnen.

„Jaaaaa!“, rief er, lauter nun, in die Winterwelt hinaus. „Ich bin einzigartig, schön und strahlend. Ich, der Januar, bin der Monat der feierlichen Stille. Und dennoch komme ich mit einem Paukenschlag. Die Menschen begrüßen mich mit Jubel und Feuerwerk. Weil sie sich auf mich freuen. Auf mich und auf das neue Jahr, das ich ihnen mitbringe. Ich nämlich bin der Schöne und der Neue. Oder“, fast kicherte er nun, „der neue Schöne!“
„Unsinn!“, unterbrach ihn der Dezember. Er war gekränkt. So viel Mühe hatte er sich mit all seinen Festen gegeben! Glaubte denn der Januar, dieser Schnösel, die Menschen freuten sich mit Feuerwerk über sein Ende? „Ich!“, rief er laut. „Ich wurde geliebt. Die Menschen feiern mich deshalb am letzten Tag meiner Dezemberzeit mit einem fröhlichen Fest. Du aber musst dich erst beweisen, Kollege Januar.“
„Jeder muss sich beweisen“, protestierte der Januar. „An jedem Tag. Und ich …“
Die anderen Monate stöhnten. Sie fühlten sich etwas genervt.
„Tu das!“, brummten sie.

Und der Juni fügte hinzu: „Reden ist Silber, Schweigen Gold.“
„Und Handeln ist weiß“, sagte der Januar. Er sagte es nur leise, doch er nahm sich vor, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Voller Eifer rief er seine Helfer, die Schneeflocken und Eiskristalle, herbei und schmückte sein Land mit einem blendenden Weiß. Dann rief er seine helle Freundin, die Sonne, aus dem Süden zurück. Jeden Tag ein kleines Stück näher. Ihre Strahlen bemalten das Land mit Abermillionen funkelnder Schneeflockensternchen und verwandelten die Januarwelt in eine prachtvolle weiße Glitzerfunkelwelt. Toll sah das aus.
Der Januar triumphierte. „Und?“, rief er seinen Kollegen zu. „Entspricht mein Tun nun euren Erwartungen von einem ersten Monat im Jahr?“
Die Monate aber schwiegen. Längst hatten sie sich in weiser Stille in Winterschlaf begeben. Beifall erhielt der strahlende Januar nur vom Februar, der auf einem Koffer voller bunter Gewänder saß und mit einem, wie es schien, närrischen Grinsen applaudierte.
© Elke Bräunling

 

Der Januar, in Teilen des oberdeutschen Sprachraums zudem und in Österreich und Südtirol fast ausschließlich Jänner, ist der erste Monat des Jahres, er hat 31 Tage. Veraltete Namensformen sind Hartung, Hartmonat, Schneemonat, Eismond, Wintermonat oder Wolfsmonat.

 


Der Januar ist nördlich des nördlichen Wendekreises, also in Europa, Nordamerika und dem größten Teil Asiens, der kälteste Monat des Jahres und des Nordwinters.
Gesetzlicher Feiertag in allen deutschsprachigen Ländern ist der Neujahrstag am 1. Januar. In Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen-Anhalt, ganz Österreich und einigen Schweizer Kantonen ist auch der Tag der Heiligen Drei Könige am 6. Januar gesetzlich als Feier- beziehungsweise Ruhetag anerkannt.

Für den Januar gibt es zahlreiche Bauernregeln, die vom Januarwetter auf das restliche Jahr und die entsprechende Ernte schließen
Bauernweisheit:
Heiligdreikönig sonnig und still, Winter vor Ostern nicht weichen will.



Read More

Weihnachten im Seniorenhaus Witten-Stockum

Eine besinnliche Zeit für unsere Bewohner

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner,

wir freuen uns, Sie zur festlichen Weihnachtsfeier im Seniorenhaus Witten-Stockum einzuladen!
Am 4. Advent, ab 15 Uhr, werden wir gemeinsam auf den Wohnbereichen eine besinnliche Zeit verbringen.

Der Dezember markiert nicht nur das Ende des Jahres, sondern ist auch eine Zeit voller magischer Momente und festlicher Stimmung. Mit dem Winteranfang und dem kürzesten Tag des Jahres ist der Dezember zweifellos ein Monat des Winters. Obwohl wir uns nach einer weißen Weihnacht sehnen, erleben wir oft eine grüne Variante mit milden, sonnigen Tagen. Gelegentlich blühen sogar Gänseblümchen im Rasen, und Wintermücken tanzen im warmen Sonnenlicht. Der traditionelle Winter mit Frost und einer geschlossenen Schneedecke folgt meist erst Ende Dezember oder im Januar.

In unserer westlichen Kultur ist das Weihnachtsfest der Höhepunkt des Monats. Hierzulande bezeichnet man die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr oft als “Zeitraum zwischen den Jahren”. Der 24. Dezember, Heiligabend, mag zwar kein gesetzlicher Feiertag sein, aber er ist dennoch ein Tag, den Familien in Deutschland gemeinsam feiern, um das Christkind und die Bescherung zu begrüßen. Der 25. und 26. Dezember sind als 1. und 2. Weihnachtsfeiertag gesetzlich anerkannte Feiertage.

Das Jahr verabschieden wir dann am 31. Dezember mit Silvester.

Übrigens, der alte deutsche Name des Dezembers ist Julmond. Dieser Name stammt vom Julfest, der germanischen Feier der Wintersonnenwende. Andere Bezeichnungen für den Dezember sind Christmonat und Heilmond, da Weihnachten – das Christfest – in diesem Monat gefeiert wird und “Christus das Heil bringt”. Das christliche Kirchenjahr beginnt mit dem ersten Adventsonntag, der Ende November oder Anfang Dezember stattfindet, je nachdem, auf welchen Wochentag Weihnachten fällt.

Im Dezember dominieren die Sternzeichen Schütze (23.11. bis 21.12.) und gegen Ende des Monats der Steinbock (22.12. bis 20.01.).


Abschließend möchten wir eine alte Bauernweisheit teilen: “Regnet’s an Sankt Nikolaus, wird der Winter streng und graus.”

Wir freuen uns auf eine besinnliche und festliche Zeit mit Ihnen bei unserer Weihnachtsfeier im Seniorenhaus Witten!

Ihr Team vom Seniorenhaus Witten-Stockum

Read More
Das Märchen vom festlichen Monat Dezember

Das Märchen vom festlichen Monat Dezember

Dezembermärchen – Der Dezember ist für viele Menschen der liebste Monat

„Ich bin der Letzte!“
Der Dezember betrachtete sich in der spiegelnden Oberfläche des großen Meeres.
„Und irgendwie sehe ich auch danach aus: alt und faltig.“
Er runzelte die Stirn, dann klatschte er in die Hände und weckte seine Monatskollegen aus ihrem Novemberschlaf und rief:
„Wie sagen es die Menschen zuweilen? Die Letzten werden die Ersten sein. Dezemberzeit ist Partyzeit! Jeder meiner Tage wird ein Fest sein. Ein unvergessliches Fest sogar. Ja! Ich will feiern! Beeilung!“

Die anderen Monate sahen sich verwundert an. Was war auf einmal los mit dem Dezember, diesem besonnenen und weisen Kollegen?
„Warum der Stress?“, erkundigte sich der Juli und gähnte.
Der Juni nickte. „Es ist die Zeit des Winterschlafs. Die Natur hat sich zur Ruhe begeben, die Tiere schlafen und die Tage sind kurz.“
„Kurz und dunkel“, bestätigte der März. „Erst wenn ich …“
„Du bist nicht gefragt, Angeber!“, brummte der Oktober.
„Eben!“, schnitt der Dezember seinen Freunden das Wort ab. „Dunkel! Es ist dunkel, nebelig und kalt dort unten im Land. Müde sind die Menschen und gestresst. Es ist höchste Zeit, die Lichter anzuzünden.“

Er formte die Hände zu einem Trichter und rief laut:
„Hey, Kollege November! Ich komme!“
„Bin schon da!“ Mit gesenktem Haupt kam der November angeschlichen. Er wischte sich ein paar Tränen von den Wangen. „Bei mir sind die Menschen oft traurig und übellaunig. Und das macht mich auch traurig.“
„Das wird sich nun ändern“, tröstete der Dezember ihn. „Ich bringe das Licht ins Dunkel. Ich bin der Monat des Lichts und der festlichen Feste, und, nebenbei bemerkt, der Lieblingsmonat der Kinder.“
„Falsch!“, warf der Februar ein. „Der Lichtmonat, der bin ich.“
„Und der Lieblingsmonat“, protestierte der August, „der …“
„Mein Licht ist anders.“ Der Dezember lächelte. „Es ist ein kleines Licht, ein leises, feierliches. Ein geheimnisvolles.“
„Und dieses warme Licht muss nun zu den Menschen gebracht werden“, ergänzte der November. „Deshalb bin ich auch schon ein paar Tage früher zurückgekehrt. Geh und bring ihnen deine Freude, dein Licht und deine Feste.“

Der Dezember nickte zufrieden. „Du bist ein guter Kollege und ich danke dir für die zusätzlichen Tage. So kann ich mit den Menschen schon zum letzten Novembersonntag den ersten Lichtsonntag – sie nennen es Advent – feiern. Wunderbar! Nun muss ich aber los, die Kerzen anzünden.“
Und das tat er dann auch, der Dezember. Mit kundigen Schritten zog er von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, von Haus zu Haus, und überall lag plötzlich eine leise, feine, liebevolle und freudige Stimmung in der Luft. Und wenn man ganz still war, konnte man es auch hören. Ein Singen, das durch die Lüfte sirrte: Dezember ist da, die schöne Zeit im Jahr mit hellem Licht und Kerzenschein, mit süßen Düften und Heimlichkeiten , mit Nikolausfreuden, Lichtfesten, Winteranfang und ersten Schneeflocken, dem Weihnachtsfest und seinen Feiertagen und mit dem letzten Tag im Jahr.

Und die Menschen, die liebten ihn, den Monat Dezember. Und der liebte die Menschen. Und ein kleines bisschen auch sich selbst.
„Ich bin der Beste“, murmelte er und schielte zu seinen Kollegen hinauf.
„Und der Letzte …“, griente der Januar, der sich schon die Hände rieb.
Doch das überhörte der Dezember, und das war auch gut so.

© Elke Bräunling

Read More

Wintermarkt am 02.12.2023

Es ist mal wieder soweit – Hier kommt die Weihnachtszeit 🙂

Mit unserem Weihnachtsbasar möchten wir in unserem Haus die Advents- und Weihnachtszeit einläuten – Und Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Wann? – Am 02.12.2023, von 15:00 bis 18: 00 Uhr – Eintritt frei!

Wo? – Seniorenhaus Witten-Stockum, Helfkamp 8b, 58454 Witten

Was? – Freuen Sie sich auf weihnachtliche Stände mit Gestecken, Handarbeiten, Selbstgenähtem, Seifen, Holzarbeiten uvm.

Hunger? – Natürlich ist auch für die Verkostung in Form von Bratwurst, Waffeln, Keksen, Punsch etc. gesorgt!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team vom Seniorenhaus Witten-Stockum

Read More

Das Märchen vom bescheidenen Monat November.

Novembermärchen – Glaubst du auch, dass der Monat November ein trauriger, dunkler, grauer Monat ist? So sagen es jedenfalls viele Menschen und gleich fühlen sie sich auch gleich ein bisschen trauriger, dunkler, grauer. Aber stimmt das denn? Sieh dich um in der Novemberzeit, draußen in der Natur, bei den Menschen aus deiner Umgebung und auch bei dir in deinem Zuhause. Sag, findest du da nicht auch unzählige schöne Seiten des bescheidenen Monats November?

„Was für ein trister Monat der November doch ist!“, sagte eine Frau. „Er hat meine gute Laune verdrängt. Grau! Ich sehe nicht nur grau, nein, grau fühle ich mich auch. Grau, müde und nervös.“
„Wie recht Sie haben“, warf ein Mann ein. „Überall blickt man in griesgrämige Mienen. Ich habe wenig Lust, unter Menschen zu gehen. Ganz krank fühle ich mich. Und traurig.“
„Viele meiner Freunde sind krank“, klagte ein Junge. „Sie haben sich bei diesem nassen und kalten Wetter erkältet. Ganz alleine muss ich spielen. Doof ist das. Ich mag den November nicht leiden.“
„Ich auch nicht“, stimmte ein Mädchen zu. „Meine Oma redet so oft von den Toten. Im November muss man an sie denken, sagt sie.

„Was für ein trister Monat der November doch ist!“, sagte eine Frau. „Er hat meine gute Laune verdrängt. Grau! Ich sehe nicht nur grau, nein, grau fühle ich mich auch. Grau, müde und nervös.“
„Wie recht Sie haben“, warf ein Mann ein. „Überall blickt man in griesgrämige Mienen. Ich habe wenig Lust, unter Menschen zu gehen. Ganz krank fühle ich mich. Und traurig.“
„Viele meiner Freunde sind krank“, klagte ein Junge. „Sie haben sich bei diesem nassen und kalten Wetter erkältet. Ganz alleine muss ich spielen. Doof ist das. Ich mag den November nicht leiden.“

„Ich auch nicht“, stimmte ein Mädchen zu. „Meine Oma redet so oft von den Toten. Im November muss man an sie denken, sagt sie.

Das macht Oma aber traurig, weil sie dann an Opa denkt. Ich möchte mich immer an Opa erinnern, nicht nur im November. Echt, ich begreife das mit dem Totenmonat nicht.“
„Ich auch nicht!“, murmelte der November. „Warum macht man aus mir einen toten, unliebsamen und humorlosen Kerl? ‚Totenmonat‘ sagen sie zu mir auch! Ich bin aber nicht tot und leblos fühle ich mich auch nicht. Auch nicht übellaunig und nicht müde und krank und hässlich! Bin ich denn wirklich so hässlich?“
Er blickte auf sein graues Gewand, das im Licht der Novembersonne silbern und wie von Diamanten bestickt funkelschön glitzerte.
„Sie sehen nicht, was sie nicht sehen wollen“, murmelte er. Er murmelte es leise und fühlte sich nun doch ein bisschen traurig.
Ein bisschen traurig sahen auch seine Monatskollegen zu ihm hinab.
„Sollen wir ihn trösten?“, fragte der Juni.

„Wir könnten ihm ein buntes Wettertheater schicken“, überlegte der April.
„Oder Schnee“, warf der Januar ein. „Hellen, sauberen Schnee mit fröhlich tanzenden Schneeflocken.“
„Falsch!“, widersprach der September. „Damit zeigt ihr ihm nur seine vermeintlichen Unzulänglichkeiten. Dies würde meinen Herbstbruder noch mehr betrüben. Er ist so bescheiden und schüchtern. Lasst ihn weiter auf seine ruhige Weise durch die Lande ziehen, und wenn doch der eine oder andere Mensch seine schönen und liebenswerten Seiten entdeckt, wird ihn das umso mehr freuen.“

Die Monate nickten zustimmend. Dann blickten sie wieder zu den Novemberländern hinab. Still und leise zog der November dort mit seinem weiten Nebelumhang über Städte, Dörfer, Wiesen, Felder und Wälder und sorgte dafür, dass die Natur zur Ruhe kam.

© Elke Bräunling

Read More

Wonnemonat Mai 



Liebe Angehörige, liebe Besucher und Freunde, 

Die Vögel zwitschern wieder, die Natur erwacht und die ersten Sonnentage erheitern unsere Gemüter. Dies liegt sicherlich auch daran, dass die Corona-Pandemie endlich in den Hintergrund gerät und unser Leben ein großes Stück Normalität zurückgewonnen hat.

Daher ist an der Zeit, sich bei Ihnen allen zu bedanken.

Nur zu gut wissen wir, dass die Pandemie für uns alle sehr belastend war. Und das nicht nur für uns und unsere Bewohner, sondern auch für Sie. Auch Sie mussten einige Strapazen auf sich nehmen, um ihre Lieben in unserem Hause zu besuchen.

Wir bedanken uns von Herzen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis in dieser schwierigen Zeit und sind sehr froh darüber, dass wir alle an einem Strang gezogen haben, um die Bewohner unseres Hauses zu schützen und dies auch weiterhin tun.

Wir hoffen, dass der Wonnemonat Mai Ihnen und Ihrer Familie Glück, Freude und vor allem Gesundheit schenkt!

Ihr Team vom 

Seniorenhaus Witten-Stockum
Helfkamp 8b
58454 Witten


Read More

Corona-Update



Liebe Angehörige, liebe Besucher,

Seit nun bereits drei Jahren ist das Corona-Virus zu unserem dauerhaften Begleiter geworden.

Zum 08.04.2023 wurde die staatlich auferlegte Maskenpflicht deutschlandweit aufgehoben, sodass wir allmählich zur „Normalität“ zurückfinden.

Auch in Seniorenhäusern greift die staatliche Maskenpflicht nicht mehr, allerdings steht es den Einrichtungen frei, Gebrauch von ihrem Hausrecht zu machen.

In unserem Haus beherbergen wir Menschen mit einem fragilen Immunsystem, welche daher nach wie der Hochrisikogruppe angehören und für welche wir eine Fürsorgepflicht tragen.

Aus diesem Grund machen wir von unserem Hausrecht Gebrauch und bitten alle externen Besucher freundlich darum, weiterhin eine Maske zum Schutz unserer Bewohner zu tragen.

Unsere Bewohner werden es Ihnen danken.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis

Ihr Team vom 

Seniorenhaus Witten-Stockum
Helfkamp 8b
58454 Witten


Read More